Systemische Angehörigen-begleitung

Beratung & Therapie für Entlastung

und Orientierung im Umgang mit Sucht

Zwei Menschen unter einem Regenschirm bei Regen, im Hintergrund ein orangefarbenes Licht, unscharf, romantische Szene

Wenn Sorgen und Verantwortung zu viel werden

Angehörige von suchtkranken Menschen stehen oft unter großer innerer Spannung und tragen sehr viel auf ihren Schultern. Sorgen, Hilflosigkeit, Wut, Schuldgefühle oder Erschöpfung sind häufige Begleiter. Viele Angehörige stellen ihre eigenen Bedürfnisse lange zurück und verlieren dabei den Kontakt zu sich selbst.

Fragen Sie sich, wie Sie helfen können, ohne sich selbst zu verlieren?

Wo Ihre Verantwortung endet und wo die der anderen Person beginnt?

Wie Sie mit Rückfällen, Enttäuschungen oder Angst umgehen sollen?

Müssen Sie immer funktionieren und stark sein?

Vielleicht fühlen Sie sich hin- und hergerissen zwischen Nähe und Abgrenzung. Zwischen Hoffnung und Resignation. Vielleicht haben Sie schon vieles versucht und wissen nicht mehr weiter.

Raum für Ihre eigene Perspektive

In der systemischen Begleitung für Angehörige bekommen Sie Raum für Ihre eigene Perspektive. Hier geht es um Sie: um Ihre Belastungen, Ihre Grenzen und Ihre Bedürfnisse.

Sie müssen nicht stark sein oder funktionieren. Hier dürfen Sie ehrlich sein. Sie müssen nichts erklären oder rechtfertigen. Ich möchte Ihnen einen geschützten Raum bieten, in dem es seit langem endlich wieder einmal nur um Sie geht.

Gemeinsam schauen wir auf Beziehungsmuster, Verantwortlichkeiten und darauf, wie Sie gut für sich sorgen können, auch wenn sich die Situation des suchtkranken Menschen nicht sofort verändert.

Viele Angehörige erleben es als entlastend, einen Raum zu haben, in dem sie ehrlich sein dürfen und wieder mehr innere Stabilität entwickeln können.

Orientierung und Entscheidungsprozesse

Ein wichtiger Teil der Begleitung besteht darin, Ihre eigene Perspektive zu stärken, Entscheidungsprozesse zu sortieren und Sie dabei zu unterstützen, einen Umgang zu finden, der Ihnen guttut, unabhängig davon, wie sich die Situation des betroffenen Menschen entwickelt.

Dieses Angebot richtet sich an Partnerinnen und Partner, Eltern, erwachsene Kinder von suchtkranken Eltern und andere nahestehende Personen von Menschen mit Suchtproblemen.

Erfahrung und Begleitung im Kontext von Konsum und Abhängigkeit

Durch meine langjährige Tätigkeit im Suchthilfesystem habe ich nicht nur Menschen mit belastendem Konsumverhalten begleitet, sondern auch viele Angehörige in herausfordernden Situationen. Die Perspektive von Partnerinnen und Partnern, Eltern, erwachsenen Kindern oder anderen nahestehenden Personen ist dabei ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit.

Ich kenne die Dynamiken, die entstehen können, wenn ein naher Mensch problematisch konsumiert. Gefühle von Sorge, Hilflosigkeit, Wut oder Erschöpfung sind häufige Begleiter. Gleichzeitig besteht oft Unsicherheit darüber, welche Unterstützung sinnvoll ist, wo die eigenen Grenzen liegen und welche Hilfsangebote es gibt.

Unverbindliches Erstgespräch

Vor Beginn einer Begleitung biete ich ein unverbindliches Erstgespräch an. Dieses dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der ersten Klärung Ihres Anliegens. Wir schauen gemeinsam, was Sie gerade beschäftigt und ob eine Zusammenarbeit für Sie passend ist.

Das Erstgespräch ist bewusst als Orientierung gedacht und verpflichtet Sie zu nichts.