Systemische Begleitung bei Suchtfragen

Beratung & Therapie bei belastendem Konsum

Ein Mensch steht auf einer verschlungenen Straße am Morgen mit Sonnenaufgang und Nebel in einer ländlichen Landschaft, umgeben von Bäumen.

Wenn Konsum mehr Raum einnimmt, als Sie möchten

Manchmal schleicht sich Konsum in den Alltag ein. Anfangs vielleicht als Entlastung, als Pause oder als Möglichkeit, Gefühle zu regulieren. Mit der Zeit kann daraus etwas werden, das mehr Raum einnimmt, als einem lieb ist. Darüber zu sprechen fällt vielen Menschen schwer. Scham, Angst oder Unsicherheit begleiten oft schon den Gedanken daran, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

  • Vielleicht fragen Sie sich, ob Ihr Konsumverhalten sich verändert hat

  • Vielleicht spüren Sie, dass Alkohol, Medikamente oder andere Substanzen eine größere Rolle spielen, als Sie möchten

  • Oder Sie erleben innere Ambivalenz: Ein Teil möchte etwas verändern, ein anderer Teil hält fest – aus Angst vor dem Verzicht oder davor, was dann sichtbar werden könnte

  • Vielleicht gab es bereits Versuche, etwas zu verändern, die nicht so verlaufen sind, wie Sie es sich gewünscht haben

Sie sind Angehörige/r einer Person mit Suchtproblematik?

Ein geschützter Rahmen für Offenheit und Ambivalenz

In meiner systemischen Begleitung finden Sie einen geschützten, wertschätzenden und nicht bewertenden Rahmen, in dem Sie offen über Ihr Konsumverhalten sprechen dürfen. Es geht nicht darum, Sie zu überzeugen oder Ihnen Ziele vorzugeben. Es geht darum, gemeinsam zu verstehen, welche Funktion der Konsum in Ihrem Leben hat, was er Ihnen gibt und was er Ihnen nimmt.

Gemeinsam schauen wir darauf, welche Bedürfnisse dahinterstehen und welche anderen Wege möglich sein könnten. Veränderung darf hier behutsam entstehen, mit Respekt für Ihre Geschichte und Ihre inneren Prozesse. Wir schauen auf innere Anteile, auf Auslöser, auf Lebenssituationen und auf Ressourcen.  Auch Rückschritte dürfen benannt werden, ohne Scham.

Mein Angebot richtet sich an Menschen, die hinschauen und ihren Konsum reflektieren möchten, die sich mehr Klarheit wünschen und neue Wege im Umgang mit sich selbst finden wollen – unabhängig davon, ob Abstinenz gerade ein Ziel ist oder nicht.

Hinweis: Dieses Angebot stellt keine Leistung der Suchthilfe dar und ist keine Suchtberatung im Sinne des Suchthilfesystems. Es versteht sich als eigenständige systemische Begleitung außerhalb dieses Rahmens. Es ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Behandlung und ein körperlicher Entzug sollte stets ärztlich begleitet werden. Eine ergänzende fachliche Unterstützung ist sinnvoll.

Für wen dieses Angebot gedacht ist

Unverbindliches Erstgespräch

Vor Beginn einer Begleitung biete ich ein unverbindliches Erstgespräch an. Dieses dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der ersten Klärung Ihres Anliegens. Wir schauen gemeinsam, was Sie gerade beschäftigt und ob eine Zusammenarbeit für Sie passend ist.

Das Erstgespräch ist bewusst als Orientierung gedacht und verpflichtet Sie zu nichts.